• 12. Jun. 2019

Was ist ein Wohnwintergarten?

Der Wohnwintergarten - auch Warmwintergarten genannt - ist „der“ klassische Wintergarten und somit auch für viele Menschen die favorisierte Variante. Denn damit gewinnen Sie zusätzlichen Wohnraum, den Sie ganzjährig und ganzzeitig nutzen können. Genießen Sie es, im Winter kuschelig warm „Draußen“ zu sitzen und in heißen Sommern Ihren Garten den ganzen Tag bis in die späten Abendstunden wohl temperiert zu nutzen. Egal, ob die Sonne scheint oder es bedeckt ist, ob es regnet oder schneit, Sie sind der Natur immer ein Stückchen näher! Das ist behagliches Wohnen im Garten.

Da es sich bei dem Wohnwintergarten quasi um einen Anbau handelt, der zusätzlich vollwertige Wohnfläche schafft und somit genehmigungspflichtig ist, sollten Sie einige Dinge vorab bedenken:

Zunächst ist zu beachten, dass bei der Planung das zuständige Bauamt mit eingebunden werden muss. Jechnerer unterstützt Sie bei bei Ihrem Bauantrag und der Koordination der Einzelgewerke.

Schließlich sind die Anforderungen des öffentlichen und des privaten Baurechts und der jeweiligen Landesbauordnung an Aufenthaltsräume für Personen zu erfüllen. Um unschöne Überraschungen zu vermeiden, holen Sie sich am Besten schon vorab bei den zuständigen Behörden die notwendigen Informationen, welche Vorschriften berücksichtigt und bedacht werden müssen. So haben Sie dann gemeinsam mit unseren Fachberatern alle Möglichkeiten, Ihre Ideen und Wünsche mit unseren vielfältigen Fähigkeiten und Erfahrungen und den baurechtlichen Vorschriften optimal aufeinander abzustimmen, die wir von Jechnerer dann sicher und verlässlich umzusetzen. Jechnerer unterstützt Sie bei Ihrem Bauantrag.

Licht, Sicht, Behaglichkeit und Sicherheit – die Verglasung
Großen Wert sollten Sie beim Warmwintergarten auf die Verglasung legen, damit viel Sonnenenergie hinein und - speziell im Winter – möglichst wenig Wärme wieder hinausgelangen kann. Eine schwierige Aufgabe, die mit mehrschichtigen Isoliergläsern gelöst wird. Dabei wird, je nach Lage und Himmelsrichtung Ihres geplanten Wintergartens, eine 2- oder 3-fach Verglasung eingesetzt. Aber nicht nur einen geringen Wärmeverlust muss die Verglasung gewährleisten, für Sie als Nutzer ist neben dem Wintergartenklima auch das Thema Sicherheit und ein geringer Reinigungsaufwand von Bedeutung. Beides kann mit speziellen Multifunktionsgläsern gelöst werden, die beispielsweise eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Angriffe von außen bieten.

Die Beschattung sorgt für Wohlfühlklima
Sonnenstrahlen bringen manchmal zu viel Wärme in den Wintergarten. Nicht nur im Sommer möchten Sie vermeiden, dass zu viel Hitze im Wohnwintergarten entsteht, die durch die hochwertige Dämmung des Wohnwintergartens nur schwer wieder ausgeglichen werden kann. Auch ein ausgeklügeltes Lüftungssystem ist dann nicht ausreichend. Daher empfiehlt sich auf jeden Fall ein Beschattungssystem. Die effektivste Variante stellen Außenbeschattungs-Systeme dar, wie z.B. Markisen oder Außen-Jalousien bzw. -Rollläden. Aber auch Innenbeschattungen wie Markisen oder Plissees können effizient helfen, das Klima auf Wohlfühlniveau zu halten. Die Innenbeschattungssysteme haben den Vorteil, nicht der Witterung ausgesetzt zu sein, sind aber etwas weniger effizient als Außenbeschattungen.

Biologische Beschattungssysteme
Sie mögen es, sich inmitten von Pflanzen, Bäumen und Sträuchern zu erholen? Diese Variante der Beschattung ist besonders natürlich und reizvoll! Nutzen Sie die Natur, um Ihr Wohlfühlklima in den Wohnwintergarten zu bringen. Natürlich können die schattenspendenden Gewächse eine technische Beschattung nur ergänzen, da der Bewuchs meist nicht dicht genug für einen vollständigen und ganztägigen Schattenwurf ist. Gleichwohl helfen insbesondere Sträucher für eine kühlere Luft vor den Zuluftöffnungen des Wohnwintergartens. Hier erfahren Sie mehr über die passenden Pflanzen für den Wintergarten.

Auch im Winter wohlig warm
Kurze Tage, grauer, bedeckter Himmel und somit wenig Sonne - der Winter bietet wenig Gelegenheit, den Wohnwintergarten auf natürliche Weise zu erwärmen. Um die ganzjährige Nutzung zu gewährleisten, sind unterschiedliche Heizungssysteme im Wintergarten möglich: Die günstigste Lösung für eine Heizung im Wohnwintergarten ist die Erweiterung der vorhandenen Zentralheizung. Vorteile sind die schnelle Reaktionszeit der Heizung und ein überschaubarer baulicher Aufwand. Aber auch Fußbodenheizungen oder Infrarot-Heizungen sind möglich und können Ihnen eine angenehme Wärmequelle sein. Aufgrund der erhöhten Energiekosten und des – vor allem bei Fußbodenheizungen - eher trägen Ansprechverhaltens, sollten Sie diese Varianten eher als kuschelige Zusatzheizung nutzen.

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